Die Nullingers

Die Nullingers, das sind Papa Nullinger, seines Zeichens Studiotechniker beim Radiosender ANTENNE BAYERN, seine Frau Maria Nullinger, Hausfrau und gute Seele der nullingerFamilie, die 17-jährige Tochter Tschackeline, die eine Ausbildung zur Kosmetikerin absolviert und der 10-jährige, neunmalkluge Sohn Buale. Seit 2011 erleben die Nullingers auf ANTENNE BAYERN täglich die Höhen und Tiefen im Leben einer – fast – ganz normalen bayerischen Familie. Und die Hörer sind mit Feuer und Flamme dabei. Wenn die Erkennungsmelodie der Serie ertönt, werden in Millionen bayerischen Haushalten die Küchengeräte ausgeschaltet, in Firmen und an Baustellen kommt die Arbeit zum Erliegen und das Radio wird lauter gemacht. Denn über diese Familie kann jeder lachen. Vom kleinen Wutzerl im Kinderwagen bis zum Opa im Altenheim. Die Nullingers sind einfach Kult und aus dem bayerischen Alltag nicht mehr wegzudenken.

 

 

Josef Nullinger

josefJosef ist ein Machertyp. Er ist gut aussehend, reich, hat seine Familie und jede heraufziehende problematische Situation voll im Griff. Er hat ein Sixpack, ist weltgewandt, spielt erfolgreich im Sturm beim FC Bayern München, hat mehrfach die Fußballweltmeisterschaft als Trainer und Spieler gewonnen und ist eigentlich ein Superheld, jeden Tag dabei, die Welt aufs Neue zu retten.

Er ist der Chef seiner Familie, seine Frau tanzt nach seiner Pfeife, genauso wie seine Kinder, die hochintelligent, supererfolgreich und obendrauf auch noch äußerst attraktiv sind. Er ist der King im Job, er ist der coolste Mann in der ganzen Nachbarschaft und sein Leben ist ein einziger Hollywoodfilm.

Und dann wacht Josef auf. Und ist Studiotechniker bei ANTENNE BAYERN. Unter seinem grauen Studiotechnikerkittel wölbt sich ein kleines Feinkostgewölbe. Naja, um ehrlich zu sein ist es ein großer Leberkaassemmelfriedhof. Das ist übrigens seine Lieblingsmahlzeit, die immer und überall verfügbar sein muss. Seine Lebensmittelschwangerschaft ist übrigens inzwischen so groß, dass seine Frau, wenn sie ihm nackt in der Sauna gegenübersteht, schon mal sagt: „Josef, ich sehe was, was du nicht siehst.“ Aber Josef ist ein treusorgender Familienvater, vielleicht nicht gerade das schärfste Messer in der Besteckschublade, aber ein Mann, der weiß, wo das Herz sein muss. Am besten, da wo auch die Leber, die Niere und das Schnitzel sind: auf dem Teller.

 

Maria Nullinger

mariaSeine – von Josef sehr geliebte – Frau. Sie kümmert sich aufopfernd um ihre Familie und ist praktisch nie sauer auf ihn. Außer wenn er den Hochzeitstag vergisst. Und wenn er am Valentinstag keine Blumen besorgt. Und wenn er zu spät betrunken vom Kartenspielen aus dem Wirtshaus nach Hause kommt. Und wenn sein bester Freund, der Toni, zu lang auf Besuch im heimischen Wohnzimmer is. Naja, alles in allem sind es vielleicht höchstens 365 Tage im Jahr. (Außer in einem Schaltjahr, da sind es natürlich 366.) Maria ist jeden Tag aufs Neue erstaunt über die neuesten männlichen Eroberungen ihrer Tochter Tschackeline und ist mächtig stolz auf ihren Sohn, den Buale. Und wenn ihr gerade mal wieder langweilig ist, oder sie sich über irgendwas ärgert, ist der Schuldige auch immer schnell gefunden. Undzwar: „Jooooseeeeef!!!“

 

 

Tschackeline

Die Tochter der Familie. Ein Teenager, wie er im Buche steht. Jeden Tag einen anderen Freund, ständig wechselnde Fingernagel-, Haar- und Klamottenfarben und immerjacqueline auf der Suche nach der großen Liebe in Form eines (am besten stinkreichen und gutaussehenden) Mannes. Da wird schon mal der eine oder andere Mann ausprobiert. Und auch der andere. Oder der eine. Oder der ganz andere. Eigentlich ist es jeden Tag ein anderer, um genau zu sein. Das ist aber nichts, worüber sich Tschackeline größere Gedanken macht. Was vielleicht auch daran liegt, dass ihr die Grundausrüstung, die man braucht, um sich überhaupt Gedanken machen zu können, nicht mitgegeben wurde. Auf jeden Fall ist ihr Leben schön und sie macht sich keine größeren Sorgen.
Weder über ihre Ausbildung zur Kosmetikerin noch um den Wassermangel in der Welt. Denn wie sagt sie immer so schön: „Wenn es irgendwann mal kein Wasser mehr gibt, dann trink ich halt nur noch Cola.“

 

 

Der Buale

Der Sohn der Familie und eigentliche Chef im Haus. Er versteht alles, was sein Vater nie verstehen wird: Die Gebrauchsanleitung für den Fernseher, die Zusammenhänge der Weltpolitik, die Einsteinsche Relativitätstheorie, genau so wie die Funktion eines Wäschekorbes und dass die gebrauchten Socken da rein müssen und nicht auf den Wohnzimmerboden. Und er versteht sogar bualeDIE FRAUEN. Herrschaftswissen, das Papa Nullinger für immer verwehrt bleiben wird. Buale ist aus irgendeinem unbekannten Grund als einziges Mitglied der Familie hyperintelligent. Woher das allerdings kommt, weiß keiner, außer vielleicht Buale, denn der weiß alles. Sogar seinen echten Namen, den jeder andere in der Familie anscheinend schon vor langer Zeit vergessen hat. Aber wer weiß, vielleicht kann er ihn irgendwann seiner Familie beibringen. Wir sind gespannt. Bis dahin gilt: „Nennts mi net immer Buale, i hoaß…“